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Rezensionen
Entwicklungslinien Das grandiose ATOS Trio begibt sich auf nur wenig erforschte (eingespielte) Pfade: Josef Suks Kammermusik. Dieser tschechische Komponist, der so
sehr
im Schatten seines Schwiegervaters Antonín Dvorák stand und sich zu etablieren versuchte, schaffte es erst in den vergangenen Jahren, mehr und mehr wahrgenommen zu werden. Und so ist diese
Neueinspielung seiner wichtigsten Klavierkammermusik allein schon aufgrund der Repertoirewahl ein Genuss. Doch hinzu kommt natürlich die faszinierende Ausarbeitung dieser Musik mit den Musikern
des ATOS Trios. Schon im frühen Klaviertrio op.2 zeigt sich die Meisterschaft des Komponisten wie der hier agierenden Interpreten: Musikantisch, mit viel Witz und immer aufkeimenden Volksrhythmen
bestechen die drei Musiker ebenso wie mit den schwelgerisch-vehementen Gefühlswallungen. Doch welch grandiose Solisten die Geigerin des Trios, Annette von Hehn, ist, zeigt sich dann in später
entstandenen "Vier Stücken" für Violine und Klavier: Elegisch, tranceartig sicher und berauschend im Klang spielt sie auf, begleitet von ihrem famosen Pianisten-Kollegen Thomas Hoppe. Dass das Trio
sich entschließt, auch das Opus 1, das Klavierquartett a-Moll, mit der Unterstützung des Bratschers Martin von der Nahmer einzuspielen, ist sehr gut, denn auf diese Weise kann man sich einen Eindruck
von der Entwicklungslinie des Komponisten verschaffen. Eine wunderbare CD, die eines der besten Trios von heute in großartiger Spiellust und bestechender Musikalität zeigt.
ensemble, April, Mai 2010
Kammermusik vom Feinsten Plädoyer für Josef Suk
Immer noch viel zu wenig bekannt ist hierzulande das Schaffen von Dvoráks Schüler und Schwiegersohn Josef Suk (1874-1935). Vor allem um Suks Kammermusik war es bislang ruhig. Das ATOS
Trio und Martin von der Nahmer als Gast-Bratscher schließen hier eine schmerzliche Lücke. Und noch erfreulicher: Abgesehen von dem etwas gewöhnungsbedürftig dröhnenden Klavierklang gibt es
an dieser Aufnahme rein gar nichts zu bemängeln. Im Gegenteil - eine Sternstunde der Kammermusik! Reichtum und Größe von Suks Musik finden im leidenschaftlichen, facettenreichen Spiel des
ATOS Trios kongeniale Entsprechung. Hört man etwa das unwiderstehliche Klavierquartett op.1, das Klaviertrio op.2 oder die erschütternde Elegie op.23, fragt man einmal mehr, wie es kommen kann,
dass solche Meisterwerke derart vernachlässigt werden.
crescendo, März, April, Mai 2010
Sternstunde der Kammermusik Kürzlich hat das ATOS Trio im Forum Brixen konzertiert. In der Reihe des Kulturvereins Brixen Musik war der Abend ein echtes Highlight
im heurigen Saisonprogramm. Das Publikum war begeistert von der packenden Darbietung.
Das Curriculum des seit 2003 bestehenden ATOS Trios liest sich wie eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, auf deren Weg nicht nur Auszeichnungen nationaler und internationaler Wettbewerbe wie des
„5th Melbourne International Chamber Music Competition“ oder des „Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award“ liegen, sondern daneben eine für Kammermusikensembles ungewöhnlich
begeisterte Aufnahme durch das Publikum. Wer sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ, das ATOS Trio auf Einladung des Kulturvereins im Forum Brixen zu hören, konnte erleben, wie sich technische
Perfektion mit musikalisch ausgeklügelter und gleichzeitig emotional hingebungsvoller Interpretation zu einem Gesamtkunstwerk vereinen, das seinesgleichen sucht.
Die Programmgestaltung selbst verrät eine Vorliebe für romantisch expressiven Ausdruck, sei es jenen aus der historischen Romantik, sei es aber auch ihrer modernen Nachfahren wie des 1955
geborenen Bright Sheng, der in seinem viersätzigen Werk „Four Movements for piano trio“ die Grenzen der Tonalität überschreitet, um die Musiktradition seines europäisch geprägten Vaters mit der
orientalischen seiner Mutter zu vereinen. Schon mit dem ersten Satz aus Schumanns Trio in F-Dur op. 80 ziehen die drei Musiker mit Verve und unglaublich expressiver Agogik das Publikum in ihren Bann
und sollten es bis zu Franz Schuberts Trio in B-Dur op. 99 des letzten Programmteils nicht mehr loslassen. Es ist ein Zusammenspiel auf höchstem Niveau, bei dem der Zuhörer eingeladen ist, mit jeder
Faser seiner Persönlichkeit mitzuspielen, ob er nun dem reizvollen Schlagabtausch auch der unscheinbarsten Motive lauscht, den sich Violine und Cello liefern, oder das äußerst subtile Changieren
zwischen den Harmonien im zweiten Satz „Mit innigem Ausdruck“ wahrnimmt, oder ob er die dynamisch einfühlsame Kunst des Pianisten als klangliche Abrundung zu den äußerst lebendigen Imitationen
des dritten Satzes erlebt.
Zu überraschenden Klangeffekten kommt es in dem viersätzigen Werk von Bright Sheng, der exemplarisch eine Synthese von orientalischer und okzidentaler Musiktradition vollzieht. Mit Flageolett,
Glissandi, Pizzicati und Col-legno-Effekten vermeint der Zuhörer Gongs und Panflöten sowie Percussions-Instrumente zu hören. Nun ist er auch bereit für Schuberts Musik, die Hochdramatisches in einer
oft einfach verspielten Tonsprache auszudrücken vermag. Ein äußerst intimes Zusammenspiel sorgt im 2. Satz Andante un poco mosso für geradezu mystische Momente und lässt im letzten Satz Rondo
das Publikum noch einmal Zeuge werden für Schuberts Kunst überraschender Wendungen, die hier in Reinkultur dargeboten wird.
www.brixen.net, 29. März 2010
Kleinformat im großen Rausch Das ATOS Trio entdeckt die Kammermusik des tschechischen Komponisten Josef Suk
Sein 75. Todestag am 29. Mai 2010 wird ganz im Schatten der großen Geburtstage stehen, die die Klassikwelt in diesem Jahr feiert. Dennoch sind Werk und Leben des Dvorák-Schülers und Martinu-
Lehrers Josef Suk, der 1892 zu den Gründungsmitgliedern des legendären Tschechischen Streichquartetts gehörte, hochinteressant. In seiner ersten Schaffensphase extrem von seinem Lehrer und
späteren Schwiegervater beeinflusst, entwickelte Suk später gewaltige, kontemplativ anmutende Orchesterwere, um schließlich in Richtung Moderne vorzudringen.
Blickt man auf das Programm, mit dem das ATOS Trio de 1935 verstorbenen Komponisten auf seiner neuen CD üwrigt, darf man von der Auswahl der Stücke daher zunächst überrascht sein zu
seinem
eigenen Stil fand Suk nach Ansicht der meisten Exegeten erst nach dem Tod Dvoráks im Jahre1904. Alle hier versammelten Werke stammen jedoch aus der Zeit davor. Allerdings war dies auch die
Phase,
in der sich Suk am intensivsten mit der Kammermusik auseinander setzte.
Wer das Klaviertrio op.2, mit dem die CD beginnt, zuvor noch nicht kannte, würde im Blindtest wohl sofort auf Dvorák tippen. Und er würde zugleich vermuten müssen, dass es sich hier um Weltklasse-
Interpreten handelt. Denn die Dichte der Dialoge, die Intensität des gemeinsamen Ausdrucks und die technische Perfektion des ATOS Trios fallen atemberaubend aus. Da scheinen Geigerin Annette
von
Hehn und Cellist Stefan Heinemeyer im „Allegro“ regelrecht miteinander zu fliegen. So aufgeladen, spannungsreich erscheint hier jede Passage, dass das Trio dem Hörer als greifbares Gegenüber
erscheint. Dies ist Kammermusik, die einem Tränen in die Augen treibt, in der es stellenweise um Tod oder Leben zu gehen scheint.
Dieser Eindruck hält sich auch in den Vier Stücken für Violine und Klavier op.17, in denen das ATOS Trio darauf zum Duo schrumpft, ebenso in Suks Klavierquartett op.1, in dem es Gesellschaft von
Martin
von der Nahmer (Viola) bekommt. Und so durchlebt man diese CD wie im Rausch. An dessen Ende fragt man sich überwältigt, ob der junge Josef Suk tatsächlich so gut komponiert hat – oder ob
dieses
Trio in seiner derzeitigen Verfassung nicht einfach alles mit der gleichen Überzeugungskraft spielen könnte. In jedem Fall aber bekommt man es hier mit einem Album für die einsame Insel zu tun.
Kieler Nachrichten, 13. Januar 2010
Eine Sternstunde. Eine echte! Atos Trio liefert Glanzleistung bei Festspielen in der Passauer Matthäus-Kirche
Mit den Sternstunden ist es so eine Sache. Gerne werden sie inflationär verkündet, umso seltener gibt es sie wirklich. Wenn sie dann aber doch passieren, so wie am Dienstagabend in
der
Passauer Matthäuskirche, ist ihr Strahlen umso größer und sie leuchten weit über den Abend hinaus. Das Atos Trio hat dem Publikum ein solches Erlebnis geschenkt und es geschafft, zu Tränen zu
rühren,
ohne je sentimental zu werden, mit großer Geste mitzureißen, ohne je oberflächlich zu werden. Mit dem fantastischen Thomas Hoppe am Klavier, der einfühlsam führenden Annette von Hehn an der
Violine
und dem dynamischen Stefan Heinemeyer am Cello musizieren drei Musiker miteinander, die beides sind: großartige und virtuose Solisten ebenso wie ungemein sensible und perfekt aufeinander
reagierende Ensemblemusiker. Jeder kleinste musikalische Moment wird ur-musikantisch und natürlich gestaltet, in jedem Blick und jeder Geste liegen Präsenz und Dialog. Dabei gelingt dem Atos Trio
die
betörende Gratwanderung zwischen zutiefst demütiger Achtung vor der Musik und jeglichem Fehlen von falscher Scheu. So fetzen die Musiker kontrastreich und mit peitschendem Bogen etwa durch
den 3.
Satz des G-Dur-Trios von Joseph Haydn und machen der Bezeichnung „Zigeuner-Trio“ alle Ehre. So gestalten sie das dramatische und tief-romantische Trio c-Moll von Josef Suk, stürzen sich
emotional in
die Temposteigerungen, kosten dann wieder die Pausen aus und bewahren immer eine große Wärme im Klang. Und so finden sie am Ende zu Schuberts Trio B-Dur und lassen jeden perlenden Ton,
jede
wunderschön gestaltete Phrase zum reinen Genuss werden. Die Bogen scheinen beim Cello und der Geige über die Saiten zu streicheln, zauberhaft filigran und ergreifend der langsame 2. Satz, pure
musikalische Lebensfreude der letzte Satz des Trios. Ein Abend, der es verdient, zur Sternstunde ernannt zu werden.
Passauer Neue Presse, 16. Juli 2009
ATOS Trio mit Förder-CD
Es ist bereits die dritte CD des erfolgreichen jungen ATOS Trios. Seit seiner Gründung im Jahre 2003 hat sich dieses Trio sukzessive an die Spitze der jungen Trio-Egide der Welt
gespielt.
Durch Gewinne beim Deutschen Musikwettbewerb, beim Wettbewerb "Schubert und die Moderne" und beim Melbourne International Chamber Music Competition hatte dieses Trio immer wieder seine
musikalische und interpretatorische Qualität unter Beweis gestellt. In Ausgabe 1-2008 vermeldeten ENSEMBLE, dass das ATOS Trio auch den alle zwei Jahre ausgetragenenen Kalichstein-Laredo-
Robinson International Trio Award erhalten hatte. Dieser nach einem der bekanntesten amerikanischen Klaviertrios benannte Wettbewerb in den USA wird aufgrund von ausgewählten Musikern
vorgeschlagen und die Entscheidung trifft eine Jury aufgrund von eingesendeten Live-Aufnahmen. Angeknüpft an den Sieg sing zahlreiche Konzerte in den USA sowei eine CD-Produktion. Diese
Förder-CD
ist nun auf Azica Records erschienen und lässt das ATOS Trio wieder einmal in Hochform hören. Mit Beethovens Klaviertrio Es-Dur Op.70 Nr.2, Franz Schuberts "Notturno" D 897 sowie Schumanns
Klaviertrio Nr.3 Op.110 beweist das Trio in unnachahmlicher Präzision und berauschender Spiellust, zu welch großartigen Interpretationen es in der Lage ist. Nach Aufnahmen mit Werken von Leon
Kirchner, Beethoven und Brahms (auf Primavera als Fördermaßnahme des Gewinns des Deutschen Musikwettbewerbs) und den ersten beiden Klaviertrios von Heinrich von Herzogenberg (auf
cpo/jpc) ist
dies bereits die dritte CD des ATOS Trios.
ensemble, Juni-Juli 2009
Schwungvoller Schubert, poetischer Ravel Das vielversprechende ATOS Trio in der Reihe „Kammermusik im Heinrich-Vetter-Forum“ in der Mannheimer Kunsthalle
Mit einem anregenden Abend beschloss die Gesellschaft für Neue Musik in Mannheim in dieser Saison ihre Reihe „Kammermusik im Heinrich-Vetter-Forum“. Zu Gast war das 2003
gegründete ATOS Trio, dessen Aufstieg in die Gruppe der kammermusikalischen Spitzenensembles seiner Generation durch Wettbewerbserfolge und rege Konzerttätigkeit dokumentiert ist. Dem Ruf,
der
seinem Auftritt in der Kunsthalle vorausgegangen war, wurde das ATOS Trio voll gerecht, dessen Name übrigens aus den Buchstaben der Vornamen seiner drei Mitglieder Annette von Hehn (Violine),
Thomas Hoppe (Klavier) und Stefan Heinemeyer (Cello) besteht. Die drei Musiker profilieren sich als überlegene Virtuosen, für die es keinerlei technische Schwierigkeiten zu geben schien, und waren
im
Ensemble bestens aufeinander abgestimmt. So blieb das Klangverhältnis zwischen Klavier und Streichinstrumenten perfekt ausgewogen, was zu einem wesentlichen Teil Verdienst des Pianisten
Thomas
Hoppe war, der die dynamischen Werte genau aushörte und flexibel dosierte. Feinschliff und kammermusikalische Akribie waren an diesem Abend groß geschrieben. Die Wiedergabe von ravels Trio in
a-
Moll war durch erlesenes Klangraffinement geprägt, stand im Zeichen schwerelos schwebender Grazie und berückender Pastellfarben. Wobei der langsame dritte Satz druch die poetische Aura zarter
Lyrismen seinen unverwechselbaren Charakter erhielt. Bereits zu Beginn des Programms, beim A-Dur-Trio (Hob.XV:18) aus einer späteren Schaffensphase Haydns, ließen diese Klangkultur, das hoch
konzentrierte Zusammenspiel und die gezielte Stimmführung aufhorchen. Zahlreiche Detailfeinheiten, Intensität der Klangrede und die klare Ausformung der mehrstimmigen Vorgänge signalisierten
dabei mit
Nachdruck unbestechliche gestalterische Ansprüche. Nach der Pause folgte dann eine rundum beglückende Aufführung von Schuberts erstem Klaviertrio (B-Dur, D 898). Es war einfach faszinierend
zu
beobachten, wie die drei Spieler des AOTS Trios miteinander kommunizierten, auf die gegenseitigen Initiativen reagierten, wie sie einander motivische Zellen weiterreichten. Jede noch so kleine
Einzelheit
schien dabei ein aufregendes Ereignis zu bedeuten, etwa gegen Anfang des ersten Satzes die Begleitung des Klavierthemas durch den Cellisten mit Zupftönen, die in augenzwinkernd musikantischer
Laune
mit den Achtelnoten des Violinparts verbunden wurden. Mit anderen Worten: das ATOS Trio spielte seinen Schubert mit hinreißendem Schwung, im Überschwang der Musikbegeisterung, geistreich,
fantasievoll, elegant und sensibel, dabei an keiner Stelle verkünstelt, mit energischen Zugriff, doch ohne jede Spur von Forcieren. Ein Kapitel für sich bildete freilich der beseelte Zwiegesang der beiden
Streicher im langsamen Satz.
Die Rheinpfalz, 24. April 2009
...[Das ATOS Trio] spielte formvollendet und hinreißend schön...
Ostholsteiner Zeitung, 20. Februar 2008
...Müheloses Miteinander-Atmen, ein gespanntes Einander-Zugewandtsein und eine völlig selbstverständliche technische Beherrschung der Materie kennzeichnete vom ersten,
feurigen "Allegro con brio" bis zur zweiten Zugabe das Spiel der jungen Musiker des ATOS Trios...
Südwestpresse, 4. Januar 2008
...Sogar das Konzert als "Sternstunde" zu bezeichnen, reichte nicht an das, was als einmalig zu bezeichnen war...
Öffentlicher Anzeiger, 22. August 2007
...Zusammengenommen kommt weit mehr als die Summe einzelner Talente heraus: ein Klangkörper, der die Freude am Spiel auch seinen Zuhörern vermitteln mag - auf leichte
Art, die
nie Gefahr läuft, oberflächlich zu wirken...
Allgemeine Zeitung, 20. August 2007
...ein Ensemble im wahrsten Sinne des Wortes, bei dem auf bewundernswerte Weise die Stimmen verschmelzen und das die Gabe hat, ausdrucksstarke Tiefe zu finden...
The Age, Melbourne, 11. Juli 2007
...Mit dem Notturno D 897 von Franz Schubert zeigte das Trio nuanciertes Klangbewußtsein und die Gabe zur bruchlosen Reihung gegensätzlicher Stimmungen und wartete beim
Trio
c-moll op.101 von Johannes Brahms mit einer reifen Interpretationshaltung auf...
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. März 2007
...Annette von Hehn, Stefan Heinemeyer und Thomas Hoppe vermitteln von Anfang an eine Atmosphäre, die sich aus künstlerischer Sorgfalt und Ernsthaftigkeit genauso speist
wie aus
einer überschäumenden Musizierfreude...
Frankfurter Neue Presse, 2. März 2007
Klang des ATOS Trio kann süchtig machen - Weltklasse-Niveau bei "Next Generation"
Ruhr Nachrichten, 14. November 2006
...Von diesem gefeierten Trio ist weiterhin Großes zu erwarten...
Kieler Nachrichten, 6. Juni 2006
...So zielsicher das Herangehen, so deutlich doch gleichzeitig der Eindruck permanenten, augenblicklichen Gestaltens. Und so professionell die Bewältigung des Ganzen, so
unabweisbar die sichtliche, elektrisierend spontan wirkende Umsetzung ganz unorthodoxer interpretatorischer Neugier. Das blendend aufeinander eingespielte Ensemble besticht mit einer geglückten
Verbindung von Präzision und glutvoller Lebendigkeit. Sein Spiel ist von zwingender dynamischer Intensität und klangfarbenreichem Volumen. Rhetorisch überschüttet es sein Auditorium mit Angeboten
der
vielfältigsten Art und Musiziergestik, die ob ihrer alles andere als vordergründigen Direktheit schlichtweg begeistert. Von diesen Musikern wird man wohl noch viel hören!
Ostseezeitung, 27. März 2006
...Das ATOS Trio gedieh zum kulturellen Höhepunkt...
Bergische Morgenpost, 24. Januar 2006
...Das ATOS Trio zeigte ein atmendes und vitales Spiel, das immer wieder Feuer entfacht, ein Spiel, dessen Zauber nicht nachließ...
Nordfriesland Tageblatt, 15. Dezember 2005
...Das ATOS Trio überzeugte nicht nur durch seine Leidenschaft und Impulsivität, sondern vor allem durch seine Hingabe, die den Zuhörer bewegte und zuweilen anrührte...
Dithmarscher Landeszeitung, 5. Dezember 2005
...Das noch junge aber dennoch bereits erfolgreiche ATOS Trio bot ein Kaleidoskop von Schubert bis Mauricio Kagel und riss die Zuhörer zu begeisterten Beifallsstürmen hin.
Beseelt
und luzid, verhalten verklingend wurden Schumanns Fantasiestücke opus 88 gespielt, eine vollendet schöne Interpretation, der man sich, zumal dem so beglückend singenden Duett-Satz, gern lämger
überlassen hätte.
Rotenburger Rundschau, 30. November 2005
...Das immer gleichberechtigte Spiel zeichnet die Triopartner aus. Sie tasten sich heran an Grenzregionen des Spieles, bekennen sich bisweilen zu einem rauen und
gleichermaßen
kraftvollen Ton, spielen beherzt auf. Der Funke springt über, da sie keine aufgesetzten Manierismen zur Schau tragen, sondern sie ausnahmslos ihrer Lust am Spiel frönen und dabei die höchste
Präzision
niemals vermissen lassen. Die Drei haben großes Vergnügen an dem, was sie tun!
Schweinfurter Tagblatt, 26. November 2005
...Gemeinsamkeit, ein für absolute Harmonie unabdingbares Sich-Verstehen und Aufeinander-Eingehen wurde in jedem der drei vorgetragenen Werke immer wieder deutlich…
Rhein-Zeitung, 11. Oktober 2005
...Unprätentiös ist auch das Auftreten der jungen, mehrfach preisgekrönten Musiker (...) Fulminantes technisches Können, brillante Virtuosität und gemeinsamer Ausdruckswille
scheinen selbstverständlich, so locker und transparent, makellos und mitreißend macht das ATOS Trio aus den bekannten Trios von Brahms und Beethoven hochaktuelle Spannungsmusik. (...) Mit
explosiver Spielfreude, dabei diszipliniert bis zur letzten Note, widmete ATOS sich auch zwei neueren Werken (Francaix und Cassadó)...
Lüneburger Landeszeitung, 27. September 2005
...Unbändige Musizierlust, gebändigt von Formgeist und viel, viel Klangsinn…
Kieler Nachrichten, 18. April 2005
...Bewundernswert die gestalterische Reife der drei jungen Musiker, deren Musizierstil gekennzeichnet ist durch überlegene Spieltechnik, Präzision des Zusammenspiels,
künstlerische
Gleichwertigkeit der drei Partner, Unmittelbarkeit des Ausdrucks und anspringende Musizierlaune. Intonationssicherheit und Tonschönheit der Streicher, brillante Technik und tonliche
Anpassungsfähigkeit
des Pianisten sowie eine blendend ausgehörte Balance des Klangbildes vervollständigen die positive Bilanz, die das ATOS Trio weit über den Status eines Nachwuchsensembles hinaushebt...
Aachener Zeitung, 10. Januar 2005
...Mit dem ATOS Trio waren ideale Solisten für das Konzert gewonnen worden. Ihr genaues Zusammenspiel, ihre engagierte und hochmusikalische Gestaltungsweise macht
insbesondere das schöne, farbige Largo und das feurige Rondo alla Polacca zum Erlebnis...
Bonner Generalanzeiger, 24. November 2004
...Darf man klatschen oder nicht? Eine Frage, die sich dann stellt, wenn Musiker so mitreißend spielen, dass sich die Zuhörer eigentlich schon nach dem ersten Stück eines
mehrsätzigen Werkes Luft machen wollen. (...) Annette von Hehn (Violine), Thomas Hoppe (Klavier) und Stefan Heinemeyer (Cello) boten am Sonntag eine zwingende Interpretation von Schuberts
Klaviertrio B-Dur, die das Publikum begeisterte...
Echo Online, 21. September 2004
...Ein interpretatorisches Meisterwerk war diese einfühlsame, sehr emotional und differenziert das Brahms-Melos auskostende Darbietung durch das ATOS Trio. Man hätte gerne
noch
weiter den drei Musikern zuhören wollen...
Bietigheimer Zeitung, 10. September 2004
...Obwohl das Ensemble noch nicht lange gemeinsam musiziert, scheint es zu einem Katzensprung in die Meister-Klasse der Trio-Zunft fähig...
Kieler Nachrichten, 22.Dezember 2003
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::: Letzte Änderung:
29. März 2010
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