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ATOS Trio
Das ATOS Trio wurde 2003 von der Geigerin Annette von Hehn, dem Cellisten Stefan Heinemeyer und dem Pianisten Thomas Hoppe gegründet. Heute ist es eines der ganz wenigen deutschen Kammermusikensembles, die weltweit die großen Konzertreihen erobern. Im Oktober 2007 wurde es mit dem „Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award“ geehrt – dem renommiertesten amerikanischen Preis für die Gattung Klaviertrio. Damit verbunden sind über mehrere Jahre hinweg Konzerte in den gesamten USA, u. a. in der New Yorker Carnegie Hall (im Februar 2010). Zudem wird das ATOS Trio ab dem Jahr 2010 in Australien und Neuseeland präsent sein. In Europa wurde das Trio von BBC Radio 3 in das sehr exklusive „New Generation Artists“-Programm aufgenommen. Für die Spielzeiten 2011-12 resultieren daraus Aufnahmen für die BBC und zahlreiche Konzerte auf den großen Festivals wie auch in den Music Clubs ganz Großbritanniens. Neben dieser weltumspannenden Bühnenpräsenz legte das Ensemble im Januar 2010 eine CD-Neueinspielung mit Werken des tschechischen Komponisten Josef Suk (1874 - 1935) vor.
Rund um den Globus wird das ATOS Trio vom Publikum mit Begeisterung und von den Kritikern mit Superlativen bedacht. The Age aus Melbourne schwärmt: „ein Ensemble im wahrsten Sinne des Wortes, bei dem auf bewundernswerte Weise die Stimmen verschmelzen und das die Gabe hat, ausdrucksstarke Tiefe zu finden.“ Die Detroit Free Press lobt: „Drei Stimmen, ein Klang: Es ist diese absolut perfekte Einheit in Phrasierung, Klang, Gefühl und Interpretation, die Spitzen-Kammermusikensembles von anderen unterscheidet.“
Für die Musiker hat das Spiel im Klaviertrio absolute Priorität vor allen anderen musikalischen Aktivitäten. Das ATOS Trio ist der Klang gewordene Anspruch, die Streichquartett-Philosophie auf das Klaviertrio zu übertragen. Ziel ist es, gemeinsam in Ausdruck und Dynamik an die Grenzen zu gehen und dabei keine Extreme zu scheuen. Dabei stehen ein warmer, homogener Trio-Klang, das differenzierte Herangehen an die verschiedenen Musikstile und -epochen, vor allem aber auch das künstlerische Miteinander-Kommunizieren im Vordergrund. Die daraus resultierende Spielfreude und Expressivität bekommen die Konzertbesucher hautnah zu spüren.
Neben Tourneen durch Europa, Südamerika und die USA ist das ATOS Trio Gast renommierter Festspiele in Deutschland wie Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Ludwigsburger Schlossfestspiele. Hinzu kommen Auftritte bei namhaften europäischen Festivals wie City of London, Cheltenham, Budapest Spring und Bemus Festival Belgrad. In den kommenden Spielzeiten debütiert das ATOS Trio in renommierten Sälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Kennedy Center in Washington D.C. sowie der Alten Oper Frankfurt. Beethovens Tripelkonzert führt das Ensemble außerdem mit nationalen und internationalen Symphonieorchestern zusammen.
Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen begleiten von Anfang an den Weg des ATOS Trios. Aus ihrer Vielzahl seien besonders herausgehoben: der bereits erwähnte „Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award“ (USA), der Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz (1. Preis) und der „5th Melbourne International Chamber Music Competition“, bei dem das Trio den 1. Preis in der Sparte Klaviertrio und den „Grand Prize“ aller Kategorien, den Publikumspreis und den „Musica Viva Tournee“-Preis gewann. Noch nie in der Geschichte dieses nur alle vier Jahre ausgetragenen Wettbewerbes hat ein Ensemble so viele Auszeichnungen auf einmal errungen.
Mehrere CD-Einspielungen dokumentieren das herausragende musikalische Wirken der „Schatzsucher“. 2005 erschien bei Ars Musici die Debüt-CD mit Werken von Beethoven, Brahms und Leon Kirchner. 2008 folgte bei dem amerikanischen Label Azica eine Einspielung von Kompositionen Beethovens, Schuberts und Schumanns. Im selben Jahr sorgte eine CD mit Klaviertrios von Heinrich von Herzogenberg (CPO) für Furore.
Im Rahmen des von dem Pianisten Lars Vogt initiierten Projektes „Rhapsody in School“ geht das ATOS Trio außerdem regelmäßig in die Schulen, um der jüngsten Generation ein lebendiges Bild der klassischen Musik und ihrer Künstler zu vermitteln.
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::: Letzte Änderung:
02. August 2010
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